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Tankstelle für Satelliten geplant

dieser Beitrag wurde am 31.08.2022 von Transponder gestartet
Transponder
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  vom Mi. den 31.08.2022 um 16:13
Ab 2025 soll nun im geostationären Orbit mit der Nachbetankung der Satelliten begonnen werden.
100 kg Hydrazin (der gängige Sprit für Orbiter) für 20 Millionen Dollar. Ein neuer Satellit kostet einige 100 Millionen plus Startgebühr.

Anschließend will man sich von oben nach unten durch die Umlaufbahnen bewegen, um immer mehr Orbiter auftanken zu können.

Könnte der Schrottproduktion da oben Einhalt gebieten.

Volltanken für 20 Millionen Dollar
Admin
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  vom Mi. den 31.08.2022 um 17:20
# 1

Da stellt sich mir die Frage, wenn ein Satellit an sein Limit kommt, was ist dann eigentlich am Ende. Ist es nur der Sprit oder haben auch andere Teile "Ermüdungs-Erscheinungen" ?
Hendrik
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Receiver:


  vom Mi. den 31.08.2022 um 19:20
# 2

dem user usb zufolge werden satelliten doch schon seit ewigkeiten betankt...
für ihn dürfte dies keine news sein...
Georg
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  vom Mi. den 31.08.2022 um 22:25
# 3

Zitat von: Hendrik []
dem user usb zufolge werden satelliten doch schon seit ewigkeiten betankt...
für ihn dürfte dies keine news sein...


Jo der war gut
Transponder
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Receiver: TechniSat DIGIT UHD+ /Opticum AX Atom


  vom Do. den 01.09.2022 um 15:56
# 4

Zitat von: Admin []

Da stellt sich mir die Frage, wenn ein Satellit an sein Limit kommt, was ist dann eigentlich am Ende. Ist es nur der Sprit oder haben auch andere Teile "Ermüdungs-Erscheinungen" ?


Laut dem beigefügten Artikel ist der Treibstoff tatsächlich das Hauptproblem.

Die Kapazität der Solarzellen lässt zwar ebenfalls nach, aber diese werden anscheinend eh überdimensioniert, so dass man am Ende der Betriebszeit keine kritischen Werte hat.

Ca. 5 Jahre mehr Lebensdauer soll das Auftanken bewirken.



Lebensdauer von Satelliten

Satgucker
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  vom Do. den 01.09.2022 um 22:54
# 5

Wie viele Satelliten im Erdorbit haben denn diese Tankstutzen-Schnittstelle (RAFTI)? Nullkommanull.
Wenn ab heute alle Satelliten, die in den Erdorbit geschossen werden, mit dieser Schnittstelle ausgerüstet werden, wann ist das erste Nachtanken notwendig...?
Admin
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  vom Do. den 01.09.2022 um 23:02
# 6

Nach der Logik wohl erst 15 Jahre später denke ich mal
Transponder
Beiträge: 407
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  vom Fr. den 02.09.2022 um 08:40
# 7

Zitat von: Satgucker []
Wie viele Satelliten im Erdorbit haben denn diese Tankstutzen-Schnittstelle (RAFTI)? Nullkommanull.
Wenn ab heute alle Satelliten, die in den Erdorbit geschossen werden, mit dieser Schnittstelle ausgerüstet werden, wann ist das erste Nachtanken notwendig...?


Ähm, den Text des ersten Links nicht gelesen?

Bis eine einheitliche Schnittstelle bei zukünftigen Satelliten Standard wird, werden die Bestandssatelliten mit einem Tankshuttle des jeweiligen Herstellers befüllt.

Sonst würde der Plan, ab 2025 mit dem Nachtanken zu beginnen, auch wenig Sinn machen...

Zitat:
Um den Tankvorgang zu standardisieren, hat sie ein spezielles Interface entwickelt. Bis das bei den meisten Satelliten andocken kann, soll das kleine Tankraumschiff Service-Satelliten anderer Hersteller befüllen, damit diese wiederum die eigenen Satelliten mit Treibstoff versorgen können. Sobald alle Satelliten über das Rapidly Attachable Fluid Transfer Interface (RAFTI) betankt werden können, sie das nicht mehr nötig.

Das Design des Depots sei "im Prinzip fertig", jetzt arbeite man an dem Tankshuttle.
Satgucker
Beiträge: 297
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  vom Fr. den 02.09.2022 um 23:23
# 8

Und? Wie viele Service-Satelliten anderer Hersteller gibt es denn, die ab 2025 betankt werden sollen/können? Die anderen Hersteller haben doch gar keine eigenen Nachtank-Systeme, die gibt es gar nicht. Bis dato wurde kein Satellit im Orbit nachgetankt. Da soll etwas standardisiert werden, was es noch gar nicht gibt, die verschiedenen Nachtank-Systeme der anderen Hersteller.
Satgucker
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  vom Sa. den 02.03.2024 um 13:49
# 9

Die NASA hat ihr eigenes Projekt zur Wartung/Reparatur/Nachbetankung von Satelliten im Erd-Orbit (die erste Mission sollte die Nachbetankung von Landsat 7 sein) eingestellt.

OSAM1
Admin
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  vom Sa. den 02.03.2024 um 14:05
# 10

wenn die Nasa es einstellt, ob es dann bei TV Satelliten klappen wird ?
Ich denke nicht
Transponder
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  vom Sa. den 02.03.2024 um 17:04
# 11

Ich denke auch nicht.

Sollte es dennoch bei TV-Satelliten funktionieren, kann SES dies ja mal bei seinen altersschwachen 1KR- oder 1L-Orbiter testen lassen.

1KR geht im April 2024 in sein 19. Betriebsjahr!!!!

Vor April 2025, falls der Start von 1P im September 2024 gelingt, gibt es auf 19,2° Ost keine Entlastung.

Es sei denn, es kommt ein Tankschiff angerauscht.
CAS09
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  vom Sa. den 02.03.2024 um 17:14
# 12

Astra 4a ist auch schon über das Ende seiner Lebensdauer hinaus in Betrieb. Und SES 5 könnte da für die ukrainischen Programme nicht einmal aushelfen, der hat keine passenden Beams an Bord.
CAS09
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  vom Mi. den 29.05.2024 um 10:26
# 13

https://www.parabola.cz/clanky/7736/intelsat-10-02-bude-slouzit-i-v-dalsich-letech/
Admin
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  vom Mi. den 29.05.2024 um 11:01
# 14

Zitat:
Die MEV-1-Mission
MEV-1 dockte im Jahr 2020 erfolgreich an Intelsat 901 an, dessen Treibstoff zur Neige ging. Es war das erste Mal, dass zwei Raumschiffe in GEO andockten und ihren Missionsverlängerungsdienst begannen.


Also wurde das beim Bau des Satelliten schon so vorgesehen ?
Also hat der einen Tankstutzen ?

Aber interessant, das dies nun die 1. mir bekannte Meldung ist, das es wirklich durchgeführt wurde.
Satgucker
Beiträge: 297
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Receiver: TV und PC-Satkarte


  vom Mo. den 03.06.2024 um 18:48
# 15

Es gab bereits zwei MEV-Missionen. Die Vehicle haben einen Greifarm/Adapter, der sich in den Düsen des Satelliten verklemmt. Das Vehicle übernimmt dann die Steuerung des Gespanns.