Tankstelle für Satelliten geplant
dieser Beitrag wurde am 31.08.2022 von Transponder gestartet

Anonym
[Gast]Na, dann werde ich mich mal um eine Stelle als 'Tankwart' bewerben
Intelsat hat es geschafft, durch Andocken des MEV-1 die Lebensdauer eines GEO-Satelliten (Intelsat 901 auf 27,5°W) um fünf Jahre auf 24 Jahre bei voller Funktionsfähigkeit zu verlängern.
Kostengünstiger, als einen neuen Satelliten zu bauen und in die Umlaufbahn zu schicken.
Zitat:
Geostationäre Satelliten verwenden Treibstoff, um in einer bestimmten Umlaufbahn zu bleiben, an einen neuen Ort zu gelangen oder möglicherweise in eine Friedhofsumlaufbahn gebracht zu werden. Das MEV verfügt über einen eigenen Treibstoff und eigene Triebwerke, die unabhängig vom Satelliten arbeiten. Durch Andocken im Orbit ermöglicht das MEV von Intelsat eine Verlängerung der Lebensdauer des Satelliten um mehrere Jahre, wenn der ursprüngliche Treibstoff des Satelliten aufgebraucht ist.
Die Revolution beim Satempfang?
super das das geklappt hat, das eröffnet völlig neue Möglichkeiten.
Wenn man bedenkt, das die Teile über 100 Mio kosten, ist eine Verlängerung um 25% Lebensdauer, theoretisch um die 25 Mio Wert.
Abzüglich der Kosten für die Betankung
Und wenn's mit der Muttersprache Tschechisch hapert, braucht man einen gescheiten Übersetzer.
Zitat:
ermöglicht das MEV von Intelsat eine Verlängerung der Lebensdauer
Die Präposition gehört da nicht hin. MEV ist von Northrop Grumman.
Generell sollte man sich möglichst nah an der Quelle informieren, damit keine "Unschärfe" entsteht.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite
Terminpräzisierung bei Orbit Fab für die Tetra-5-Mission auf Juni 2026 und bei Northrop Grumman wird's frühestens 2028 mit der Tetra-6-Mission.
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Zwei unterschiedliche technische Ansätze und Start-ups gegen Haudegen.
Und die ESA, also eigentlich Großbritannien, hat einen Vertrag mit Orbit Fab abgeschlossen. Da geht's um Xenon-Nachbetankung.
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SES hat einen Vertrag mit dem Unternehmen "Infinite Orbits" geschlossen, um Ende 2027 an einen GEO-Satelliten der SES für Europa mit Hilfe deren "Fahrzeug Endurance" anzudocken, und die Betriebsdauer dieses - noch geheim gehaltenen - GEO-Satelliten dadurch um 5 Jahre zu verlängern.

Jetzt kann natürlich spekuliert werden, ob der 1N auf 19,2°Ost oder ein Orbiter auf 28,2°Ost mit Hilfe dieser Maßnahme eine Verlängerung seiner Lebensdauer erhält? Oder auf 23,5° oder 5°Ost? Fragen über Fragen?
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Darpa, sind die nicht für Waffentechnologie zuständig ?
Sicherlich kann man damit nicht nur TV Satelliten warten, sondern auch Spionage oder "Killersatelliten"
Der Roboter für die Satellitenreparatur ist nun auf dem Weg ins All.
Geschätzte Flugzeit bis zum GEO: ein Jahr!
Zitat:
Im GEO, etwa 36.000 Kilometer über der Erde, befinden sich laut Darpa mehrere hundert Satelliten der Regierung, des Militärs sowie von kommerziellen Betreibern. Dieser Orbit sei sehr gut geeignet für Kommunikation, Meteorologie und nationale Sicherheit. „Doch die technische Herausforderung, Satelliten ohne speziell dafür vorgesehene Schnittstelle zu warten, hat bisher die Behebung von Störungen, Upgrades oder Reparaturen an defekten Satelliten verhindert.“
Hier kommt das etwa drei Tonnen schwere MRV ins Spiel: Der Roboter ist mit zwei Armen sowie einer Reihe von Werkzeugen ausgestattet, um an den Satelliten zu arbeiten, zum Beispiel sogenannte Jetpacks daran anzubringen, um deren Mission zu verlängern.
Bis es so weit ist, dauert es aber noch: Das MRV wird aus eigener Kraft mit seinem elektrischen Antrieb in den GEO vorstoßen. Dafür wird das Raumfahrzeug etwa ein Jahr brauchen.
Hier kommt das etwa drei Tonnen schwere MRV ins Spiel: Der Roboter ist mit zwei Armen sowie einer Reihe von Werkzeugen ausgestattet, um an den Satelliten zu arbeiten, zum Beispiel sogenannte Jetpacks daran anzubringen, um deren Mission zu verlängern.
Bis es so weit ist, dauert es aber noch: Das MRV wird aus eigener Kraft mit seinem elektrischen Antrieb in den GEO vorstoßen. Dafür wird das Raumfahrzeug etwa ein Jahr brauchen.
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Da rufst du an, und fragst nach Sprit für deinen Satelliten.
Ja wir können liefern, wir fahren jetzt los und sind in einem Jahr da
Braucht er dann auch 1 Jahr für die Rückkehr ?
Interessant ja, aber vermutlich nur für teure Militärsatelliten sinnvoll.
Da rufst du an, und fragst nach Sprit für deinen Satelliten.
Ja wir können liefern, wir fahren jetzt los und sind in einem Jahr da
Ja wir können liefern, wir fahren jetzt los und sind in einem Jahr da
was ist jetzt daran lustig ? ich denke so ein Vertrag ist nicht so einfach abgeschlossen wie an der Strasse. Da werden versicherungsrechtliche Fragen zu klären sein, ebenfalls bauliche Daten über die exakte Position von Ventilen, welche vielleicht keiner so gerne freilegen mag und darf (alleine vom Hersteller beschnittene Rechte), selbst bei einem Satelliten ü15 Jahre. Beim PKW hat man sicherlich nicht solche Voraussicht, da liegt die nächste Tanke üblicherweise in einer vielleicht 30 Minuten entfernten Umgebung, bei einem Satelliten sollte man diese Erwartungen nicht haben, ich möchte gar nicht wissen wie lange eine grundsätzliche Kompatibilitätsprüfung dauert, bei den anfallenden Kosten und das um ein altes Gerät am Leben zu erhalten, ist das sicherlich ein Entscheidungsprozess der mehrere Stunden dauert.








