20.7 - Die Radiosender der ARD wechseln die Frequenz
dieser Beitrag wurde am 14.06.2021 von bastel1990 gestartet
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Neu:
Transpondern 39 (Frequenz 11.053 H, SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK) und 61 (Frequenz 10.891 H, SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK).
Auf Transponder 39 starten laut InfoDigital-Informationen die ARD-Hörfunksender von BR, NDR, RB, SR, SWR und dem WDR. Auf Transponder 61 werden die Programme von HR, MDR und RBB im Simulcast-Betrieb starten.
Neu:
Transpondern 39 (Frequenz 11.053 H, SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK) und 61 (Frequenz 10.891 H, SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK).
Auf Transponder 39 starten laut InfoDigital-Informationen die ARD-Hörfunksender von BR, NDR, RB, SR, SWR und dem WDR. Auf Transponder 61 werden die Programme von HR, MDR und RBB im Simulcast-Betrieb starten.

Tom Buhrow
[Gast]Problem: AAC-LC ist mit DVB-S(2) NICHT normkonform, alle DVB-S-Radio sind ab 2022 unbrauchbar, denn die beherrschen nur MP2 und AC3.
Die meisten Sat/Kabel-only Receiver werden das Format auch nicht verarbeiten können.
Für den Verbraucher sind die ARD-Radios NIE wieder in einer solch brillianten Qualität zu hören wie derzeit auf dem Hörfunk-TP.
Die Qualität wird deutlich runtergeschraubt.
Der einzige verbliebene Empfangsweg für ARD-Radios ohne hörbare Kompressionsartefakte wäre dann UKW, wenn man nah genug am Sendeturm ist.
Funfact: Bis auf ARD-alpha bleibt die SD-Ausstrahlung weiterhin erhalten und der WDR sendet jetzt sogar DOPPELT seine Lokalzeiten.
Beitragsverschwendung pur und andererseits Einsparungen auf dem falschen Weg.
Es ist ein schwarzer Tag für mich als DVB-Freak in der Geschichte des deutschen Rundfunks.
Wer gerne ARD Alpha vorher nur in SD geschaut hatte muss sich jetzt innerhalb 6 Monaten ein HD tägliches Gerät kaufen.
Wie gesagt, vielleicht kommt die SD Abschaltung doch noch schneller als gedacht.
Trotz der vielen Berichte in der Fachpresse, hat es die ARD bis heute nicht für nötig gehalten, diese - in welcher Art auch immer - zu kommentieren.
Zumindest sollte die ARD doch in einer offiziellen PM mitteilen, was ab 20.7.21 geplant ist und sich ab Jahresende 21 für Radiohörer via Sat ändert.
Als Anstalt des öffentlichen Rechts hätte man da mehr erwarten können.
Inzwischen gibt es Gerüchte, dass die Datenrate der einzelnen Radioprogramme mit AAC nur mit 128 kbit/s versehen werden. Nach bisheriger Meinung sollten es mindestens 256 kbit/s sein, um annähernd gleiche Klangqualität wie bisher zu haben.
Auf TP 39 sollen 44 Radioprogramme aufgeschaltet werden, die wohl in Summe die Datenrate eines HD-Fernsehsenders benötigen (bei 256 kbit/s pro Programm).
Dann wären faktisch sechs HD-TV-Programme auf einen 27 Mhz breiten TP. Danach dürfte das DVB-T2 Bild besser aussehen, als sein Pendant via Sat.

ZUSACHER 0815
[Gast]Guten Morgen,
diese zwei Empfangshelfer sollten AAC unterstützen der TechniCorder ISIO STC/SC und der DIGIT UHD STC+ von Technisat.

keiner
[Gast]Heftig, die ARD haben Mitte Dezember echt auf 128 kbit/s AAC LC umgestellt. Klingt jetzt wieder wie damals 1LIVE auf DAB mit mp2 160 kbit/s simple stereo mit lecker Artefakten.
Wo kann man sich eigentlich mal beschweren? Wer entscheidet den Bockmist? Die Klassiksender, die wegen der oft seichten Musik de facto nicht so viele Bits wie Rammstein & Co. brauchen, bekommen natürlich *würfel* ach das doppelte. Nur Klassik ist zum Hören.
Auch schön, spektral schafft AAC LC 128kbit nur so 15,8 kHz und macht da einen harten cut. Gute Entscheidung, die höheren Frequenzen zu codieren würde die Toqualität nur noch weiter runter ziehen. Dennoch ist die Bandbreite des AACs auf 24 kHz konfiguriert.
Dasselbe sehen wir ja auf DAB, z.B. WDR. Hier wurde die Bitrate bei den Meisten auf 72 kbit/s gedrosselt. Immerhin klingt das noch überraschend ok. Es klingt was unnatürlich blechern, aber das merkt ja kaum jemand.
Die beste Tonqualität bekommt man tatsächlich gerade via FM, zwar auch mit einem 16 kHz cut, aber das hat ja Gründe. Vielleicht gibt es ja noch einen Stream mit einer höheren Bitrate.





