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Abschaltung des ARD-Hörfunk-TP stoppen!

dieser Beitrag wurde am 16.06.2021 von Christian Schubert gestartet
Christian Schubert
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  vom Di. den 12.10.2021 um 11:52
# 196

Zitat von: Anonym []

Wie haben das nur alle früher gemacht, UKW schlechter ausgebaut, kein Kabel- geschweige Satempfang.

"UKW schlechter ausgebaut" hieß damals: es gab die vielen Füllsender und Stadtsender und sonstigen "Funzeln" nicht. Man hatte wenige Großsenderstandorte. Man konnte oft in 100 oder gar 150 km Entfernung vom gewünschten Sender eine richtige UKW-Antenne aufs Dach setzen und hatte sauberen Empfang.

Am südlichen Stadtrand von Leipzig holten sie sich den BR und den RIAS vom Ochsenkopf. Das sind 140 km Luftlinie. Den NDR holte man dort mit einer zweiten Antenne von Torfhaus / Harz - etwa gleiche Entfernung. Selbst den hr vom Hohen Meißner nahm man in Angriff.

Mein Vater hatte in den späten 1950er Jahren in Ostthüringen eine UKW-Antenne auf Rotor installiert. Damit gelang der Empfang des Bayerischen Rundfunks im Tal rauschfrei im damals üblichen mono. Mitschnitte von "Tanzmusik" (gemeint war hier Bigband-Sound) schmuggelte mein Vater dann - der Ansagen der BR-Stationssprecher beraubt - in den Werksfunk des Industriebetriebes, in dem er arbeitete und auch den Funk mit betreute. Das ging nicht lange gut - aber aus anderen Gründen als den erwarteten. Es kam ein Anruf eines Abteilungsleiters: "Sofort aufhören! Die Kolleginnen arbeiten nicht, sie tanzen in der Werkhalle!"

Oben auf der Anhöhe über dem Tal, in dem meine Heimatstadt liegt, gingen Ende der 1980er Jahre auf 20-Meter-Mast die Programme des BR, RIAS, NDR und hr sowie der DDR-Rundfunk in stereo "gut" (hr) bis "exzellent" (BR, RIAS, DDR). Das wurde seit 1983 in das Kabelnetz des Wohngebietes eingespeist. Ich hörte als Kind Thomas Gottschalk auf Bayern 3 und Werner Reinke auf hr3, lauschte dem dicken Willem F. Dincklage auf NDR 2, amüsierte mich beim Sender Zitrone vom NDR und schnitt in "Duett - Musik für den Recorder" auf DT64 mit.

7 mal DDR, 2 mal RIAS, 4 mal BR, 3 oder 4 mal hr, 3 mal NDR. Dazu dann ab 1988 DLF und Antenne Bayern. 20 UKW-Stereoprogramme. So ging das damals ohne Satellit.

Heute geht terrestrisch dort nichts mehr außer D-Radio, MDR und Privatfunk - die meisten Programme sind irrelevant und austauschbar. Fernempfang ist nicht mehr möglich, da das Frequenzband mit dem Ortsdudlern zugestopft ist.

Die Menschen dort hören aber interessanterweise teils immer noch hr oder BR und wollen das weiterhin mit ihren Stereoanlagen machen. Deshalb erfolgt in diesem immer noch existierenden Kabelnetz eine Umsetzung von 21 ARD-Programmen auf UKW - via Hörfunktransponder. Der entfällt nun, die Umsetzer können kein AAC, ein Update wird es nicht geben. Es wäre, um weiterhin in gleicher Qualität einzuspeisen, eine Investition von ca. 7000 - 9000 EUR nötig. Nur für UKW... in einer kleinen Anlage. Aussichtslos. Es entfällt also ab Mitte Dezember voraussichtlich.
Admin
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  vom Di. den 12.10.2021 um 11:56
# 197

Hat sich eigentlich mittlerweile irgend wer von der ARD bei dir gemeldet ?
Oder war alles für die Katz ?

Nach dem Motto, Was juckt es die deutsche Eiche wenn sich die Sau an ihr kratzt?
Christian Schubert
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  vom Di. den 12.10.2021 um 12:41
# 198

Zitat von: Admin []
Hast du einen Vertrag mit denen , wo Qualitätsmerkmale geregelt sind ?
Und wenn dein Receiver kein AAC kann, das solltest du den Receiver Hersteller befragen, denn dafür kann doch die ARD nix, wenn der am falschen Ende gespart hat.


So einfach ist das nicht.

Audio-Codecs in Receivern sind nicht verpflichtend. Steht sogar ausdrücklich in der ETSI TS 101 154 auf S. 148 ganz unten, 2. Absatz Kapitel 6.0:

The following clauses do not imply that either MPEG-1 audio, or MPEG-2 Layer II backward compatible audio, or AC-3 audio, or Enhanced AC-3 audio, or AC-4 audio, or DTS Audio, or DTS-HD audio, or DTS-UHD audio, or MPEG-4 AAC audio, or MPEG-4 HE AAC audio, or MPEG-4 HE AAC v2 audio, or combinations of MPEG Surround with MPEG-1 Layer II, MPEG-4 AAC audio, or MPEG-4 HE AAC audio, or MPEG-4 HE AAC v2 audio, or MPEG-H audio are mandatory. The codecs that a given IRD supports will define which of the following clauses the IRD shall comply with.

Es wird implementiert, was der Markt des Zielgebietes der Geräte erfordert. Für DVB-S/S2/C war im deutschsprachigen Raum AAC nie erforderlich. Oder wer hat z.B. einen Receiver mit DTS-Support?

Plattformbetreiber können z.B. theoretisch Geräte ordern, die z.B. nur AC-4 als Audiocodec enthalten - wenn in ihrem Netz nur AC-4 genutzt wird, ist das alles in Ordnung. Die Geräte sind dann halt draußen nicht universell verwendbar. Falls es ohnehin vermietete Providerboxen sind, stört das niemanden.

Hersteller, die einen freien Markt beliefern, haben natürlich Interesse, die dort genutzten Codecs auch zu unterstützen.

Manche Märkte / Plattformen geben vorab bekannt, welche Codecs bei ihnen zum Einsatz kommen / kommen sollen und veröffentlichen ein "set of requirements" an die Hardwarehersteller, teils verbunden mit einem Logo, dass nur damit kompatible Geräte erhalten. Dabei kann für das gleiche technische System regional unterschiedliche Codec-Verfügbarkeit gefordert werden.

Beispiel Deutsches DVB-T2:
Mindestanforderungen DVB-T2 HD
Kapitel 5.2.1. "Codecs" sagt, dass für deutsches DVB-T2 MP2, E-AC-3 und AAC unterstützt werden muss. In 5.2.3. stehen übrigens Angaben zum Bezugspegel und der Dynamikverwaltung.
Christian Schubert
Beiträge: 164
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  vom Di. den 12.10.2021 um 12:42
# 199

Im Vergleich dazu DVB-T2 Österreich:
TECHNICAL MINIMUM REQUIREMENTS FOR DVB-T2 RECEIVERS FOR THE AUSTRIAN MARKET
Kapitel 5.2 "Audio Decoding" sagt, dass MP2 und E-AC-3 verpflichtend sind. Ausstattung mit einem Decoder für AAC ist in Österreich nur Empfehlung - wohl wegen des grenznahen Empfangs aus Deutschland.

Noch krasser ist es bei DVB-S2 in Österreich:
HDTV – IRD GUIDELINES AUSTRIA
Kapitel 3.4 "Audio decoding" erwähnt AAC gleich gar nicht. Dort haben Geräte für Kompatibilität MP2 und AC-3 zu unterstützen, für künftige Anwendungen AC-4 und MPEG-H. Der Begriff "AAC" taucht nur auf S. 9 im Glossar auf.

Ich habe einen Gerätehersteller fragen können, ob es von der ARD eine solche Definition gab, die die künftige Anwendung von AAC beim Hörfunk in Aussicht gestellt hätte. Sie kannten kein solches Dokument. Ein zweiter Gerätehersteller hat mir gegenüber mündlich geäußert, erst im Frühjahr 2021 von Kunden erfahren zu haben, dass AAC kommen wird.

Es bliebe dann nur noch die EBU – TECH 3333 - HDTV Receiver Requirements, die man heranziehen könnte. Die führt in Kapitel 5 "Audio" erstmal nur MP2 ein (und bezeichnet es fälschlicherweise als "Level 2" statt "Layer 2"). Dann fällt plötzlich AAC vom Himmel und wird als "System B" eingeführt mit allen Konsequenzen.

Nur: EBU TECH 3333 ist ausschließlich für HDTV-Receiver. Damit ist sie nicht anwendbar für DVB-Kabelradios (kein TV-Decoding drin) und nicht anwendbar für UKW-Kopfstellenumsetzer.

Zweitens ist das Dokument nicht verpflichtend. Siehe Seite 7:

Media industries developing stand-alone receiver (set-top boxes - STB or integrated receiver decoders - IRDs) or receivers with integrated digital televisions (iDTVs) are encouraged to comply with this set of requirements in order to allow interoperability between EBU Members’ broadcasts and the receiver device.

Man bittet um Berücksichtigung, man verpflichtet nicht.

Drittens ist das Dokument so veraltet, dass es selbst bei HDTV-Receivern heute missachtet wird. Beispiel S. 20, 13.5 "Connectors for STB":

Mandatory: S/PDIF (either optical or electrical), HDMI output, Common Interface, SCART output (RGB/CVBS), SCART input-output for VCR and loop-through to the SCART output.

Welcher aktuelle HDTV-Receiver hat 2 SCART-Buchsen mit Durchleitung vom VCR zum TV? Heute kann man froh sein, eine 4-pol-Miniklinke mit Audio L/R und Composite zu finden.

Es sieht für mich sehr danach aus, als ob die AAC-Umstellung für die Geräteindustrie glaubhaft aus heiterem Himmel kam.
Christian Schubert
Beiträge: 164
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  vom Di. den 12.10.2021 um 13:04
# 200

Zitat von: Admin []
Hat sich eigentlich mittlerweile irgend wer von der ARD bei dir gemeldet ?
Oder war alles für die Katz ?


Die ARD hat inzwischen eine externe Person als "Projektbüro" beauftragt. Der Herr beantwortet Beschwerden von Kabelnetzbetreibern und Privatpersonen. Mehrere solcher Schreiben liegen mir vor - ich habe auch mein eigenes.

In den Schreiben wird letztlich die bekannte Position der ARD vertreten.

Die Kabelnetzbetreiber sind stinksauer, einer rief mich an, man müsse an die Politik herangehen. Ich habe das auch getan und über diesen Weg vom medienpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion eine Antwort der ARD weitergeleitet bekommen. Da sind einige Formulierungen drin, die aus meiner Sicht "Sprengstoff" sind.

Derzeit gehen Schreiben zwischen Projektbüro und mir wegen der auch hier angesprochenen technischen Probleme. Weiter möchte ich mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern.

Die ARD hat die Kommunikation also "outgesourct". Aber sie bekommt offenbar von mehreren Seiten Gegenwind.

Versuche, das Thema in die "normalen" Medien (Tageszeitungen etc.) zu bringen, scheitern an der Ignoranz der Redakteure. Und das ist interessant, denn wenn ein Lynchmob wegen einer im Hühnerstall Motorrad fahrenden Oma vors Funkhaus zieht, springt die Presse ja auch drauf und die ARD springt intern hektisch im Dreieck.

Mal schauen, was ab 14. Dezember passieren wird.
usb
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  vom Di. den 12.10.2021 um 19:01
# 201

Zitat von: Christian Schubert []
Zitat von: usb []
Mit Sicherheit hat oder hatte Technisat keine minderwertigen Bauteile verbaut und wie schon sagte, ist auf einem Alten E2 Resiver auch nicht besser .

Es geht nicht um "minderwertige Bauteile", sondern offenbar um ein software-gesteuertes Verhalten der Geräte.

Für AAC gibt es zwei Mechanismen, receiverseitig in die Dynamik einzugreifen. Einerseits über eine in der ISO/IEC 14496-3 beschriebene Methode, andererseits über einen weiteren Hebel, der in der DVB-Spec

An den Receivern dessen FW liegt das ebenso wenig wie an der HW dieser Geräte ,
STC FW Neu von 2021
Technicoder von 2019
der E2 FW von 2015

Wie schon gesagt hatte bei DVB T2 HD TV und Radio wird HE-AAC genutzt keine probleme da ,
es liegt deutlich an den ARD Sendern ,
als ich die AAC Sender noch drin hatte bei 2 AAC Sendern kein Ton .
usb
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  vom Di. den 12.10.2021 um 19:06
# 202

Zitat von: Admin []
Hat sich eigentlich mittlerweile irgend wer von der ARD bei dir gemeldet ?
Oder war alles für die Katz ?

Nach dem Motto, Was juckt es die deutsche Eiche wenn sich die Sau an ihr kratzt?


Die sagen sich vielleicht hier ,
der Anteil jener die über Sat Radio hören sind sehr wenige ,
ist für die nicht so Wichtig , die meisten hören über UKW das Küchen/Uhren/Auto Radio .
Wenige Online , wenn die Online dann auch über Sat einspeisen haste da den gleichen Mist . "dann kann man auch gleich Alle ARD Radio Sender abschalten " ,
Es wird heutzutage sehr viel über Sat eingespeist, die
Kabel Anbieter machen das z.b. Alle .

Wie heute die UKW Sender die Sender einspeisen weiß ich nicht , wenn ARD generell auf AAC umgestellt was von den Sendern raus geht dürfte es auch da schlechter werden,
wenn umgestellt ist .
Christian Schubert
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  vom Di. den 12.10.2021 um 20:31
# 203

Zitat von: usb []

Wie schon gesagt hatte bei DVB T2 HD TV und Radio wird HE-AAC genutzt keine probleme da ,
es liegt deutlich an den ARD Sendern

Es könnten u.U. Signalisierungen sein, die die Receiver veranlassen, sich so zu verhalten, wie sie sich verhalten. Hatte vorhin ein Gespräch mit einem DVB-Hardware-Entwickler, nach dem ich davon ausgehen muss, dass die Dynamik-Metadaten wohl im AAC-Datenstrom stecken. Dann könnte ich sie tatsächlich im DVB-Datenstrom mit einem entsprechenden Tool nicht finden und muss tiefer eintauchen. Mal sehen, wann ich dazu komme. Das ist dann eine Ebene, auf der ich keine Kompetenz habe.

Auch ist es möglich, dass manche Geräte die DRC-Daten nicht auswerten, weil sie nicht den vollen Funktionsumfang bieten. Solche Geräte habe ich offenbar - sie geben AAC exakt so wieder, wie es der Rohdatenstrom vorsieht. Also mit originalem Pegel und originaler Dynamik. Es knackt halt nur bei vielen Programmen.

Die ARD könnte evtl. die Dynamik- und Pegel-Problematik über einen Eingriff in die DRC-Daten beseitigen.

Zitat von: usb []
Wie heute die UKW Sender die Sender einspeisen weiß ich nicht , wenn ARD generell auf AAC umgestellt was von den Sendern raus geht dürfte es auch da schlechter werden, wenn umgestellt ist .

Sat-Speisung wird noch am ehesten gemacht, wenn es um kleine Senderstandorte geht, auf denen sonst keine weiteren Programme dieser Anstalt ausgestrahlt werden. Da lohnt es nicht, eine Leitung zu schalten. Die Hauptstandorte betrifft es also normalerweise nicht, es sind eher die kleineren "Funzel"-UKW-Ketten.

Die Hauptstandorte werden je nach Anstalt unterschiedlich gespeist. Wenn erdgebunden, dann via Glasfaser oder Richtfunk. Bei den Codecs herrscht Vielfalt. Das geht von reinem PCM (also keinerlei Datenreduktion!) über die Verteilung von im Funkhaus zentral erzeugten MPX-Signalen an die Sender (auch da: keine Datenreduktion) bis zu datenreduzierten Codecs wie z.B. Enhanced aptX mit 384 kBit/s (da hört man auch nichts, das ist absolut transparent) oder MP2 mit 384 kBit/s.

DLF und DLF Kultur führen die meisten Standorte via Satellit zu, 23,5° Ost, 12639,70 MHz vertikal, ein kleiner schmaler Teil eines geteilten Transponders, Symbolrate nur 941 kSymb/s. Reicht genau für 2 mal 384 kBit/s MP2.
usb
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  vom Mi. den 13.10.2021 um 04:06
# 204

klar schiebt man es gerne auf die Ent Geräte ich behaupte hier das Gegenteil , weil die End Geräte von den Herstellern
für AAC Getestet wurden .
Das sind immer die gleichen Leute die das nicht raus hören und generell schlecht hören oder nur über TV Speeker ,
es hat auch nicht jeder die s.g Hifi Ohren um die Unterschiede und Feinheiten raus zu hören !
Da gibt es Experten die noch gründlicher als ich mehr
raus hören , wenn ich das schon merke der wenig Radio hört
Bei Klassik ist das z.b. sehr einfach, wenn das Klavier oder das Piano nicht mehr wie ein Klavier oder Piano klingt sondern irgendwie anders . .

Bei Elekto merkt man das nicht gleicht so,
bei Handgemachter Musik schnell Rock, Country bis Klassik .

Es bringt hier meiner Meinung auch nichts diesen 0815 ARD AAC Sound weiter auszuwerten > das ist Schrott Sound wie DAB Plus !
Wenn du ein DAB Plus Radio hast dann hör da mal über Gute Stereo Kopfhörer den Sender BOB da ist es sehr krass,
also ich höre da die einzelnen Digital Bits raus die schlecht komprimiert werden mir sehr geringer Brandbreite des Senders ,
dann weist du was ich meine .
Beim Digitalen Daten kompilieren sind die Gazen erreicht wo es zu lasten der Sound Qualität geht, u.a. werden da auch Frequenzen weg geschnitten die man noch etwas hört .

aha
[Gast]
  vom Mi. den 13.10.2021 um 13:25
# 205

kein Hass und hetze gegen die ÖR die sind doch im Recht.
aha
[Gast]
  vom Mi. den 13.10.2021 um 13:35
# 206

Demos und Meinungen gegen Corona und AAC sind sinnlos, sonst Zensur wie bei YT (Die ÖR haben immer Recht)
Admin
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  vom Mi. den 13.10.2021 um 13:47
# 207

bitte beim Thema bleiben, hier geht es um die Abschaltung der Sender
Christian Schubert
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  vom Mi. den 13.10.2021 um 14:20
# 208

Tja, @usb, wenn Du nur mal ein paar Test-Audios anhören und mir danach sagen würdest, welches davon 320 MP2 (Hörfunktransponder) und welches 128 LC-AAC (das neue System) ist. Aber das lehnst Du ja ab. Es könnte Dir helfen und auch mir: danach wüssten wir, ob Deine Geräte fehlerhaft decodieren oder ob mein Gehör für die Tonne ist.
Franken
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  vom Mi. den 13.10.2021 um 17:32
# 209

Zitat von: Christian Schubert []
Zitat von: Anonym []

Wie haben das nur alle früher gemacht, UKW schlechter ausgebaut, kein Kabel- geschweige Satempfang.

Die Menschen dort hören aber interessanterweise teils immer noch hr oder BR und wollen das weiterhin mit ihren Stereoanlagen machen. Deshalb erfolgt in diesem immer noch existierenden Kabelnetz eine Umsetzung von 21 ARD-Programmen auf UKW - via Hörfunktransponder. Der entfällt nun, die Umsetzer können kein AAC, ein Update wird es nicht geben. Es wäre, um weiterhin in gleicher Qualität einzuspeisen, eine Investition von ca. 7000 - 9000 EUR nötig. Nur für UKW... in einer kleinen Anlage. Aussichtslos. Es entfällt also ab Mitte Dezember voraussichtlich.


Ich hätte da eine Idee, wie man die 21 ARD Programme im besagtem Kabelnetz am kostengünstigsten retten könnte.
Dazu bräuchte es halt einen Kabelanschluss von Vodafone als Grundlage denn Vodafone bietet ja auch weiterhin MP2 an.
Das Problem wird wahrscheinlich sein vor Ort wird kein Vodafone Kabel liegen.
Es müsste dann eventuell an einen anderen Ort mit Kabelanschluss empfangen werden und dann über IP zur Kopfstelle gelangen.

Wäre das nicht eine Möglichkeit?
Christian Schubert
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  vom Mi. den 13.10.2021 um 19:32
# 210

Juristisch wäre das Signaldiebstahl und würde eine Klage der Vodafone nach sich ziehen.

Technisch hätte man dann die Radioprogramme irgendwie transcodiert mit vermutlich 13,5 kHz oberer Grenzfrequenz als DVB-C vorliegen. Und zwar, wenn es so bleibt, wie es ist, auch noch auf 2 Kabelkanälen verteilt. Das müsste man dann "nur noch" in DVB-S1 umwandeln, um es den vorhandenen UKW-Umsetzern zuzuführen. Wenn man nicht auf "low-level" basteln will, bräuchte man zwei DVB-C -> IP-Umsetzer, dahinter je einen IP -> ASI-Umsetzer, dahinter je eine GSS SMCIP 401 ASI. Da sind auch mehr als 6 kEUR brutto weg.

Oder professionell: man nimmt ein Kopfstellensystem, das einen Sat-Modulator im Sortiment hat. Das gibt es bei einem norwegischen Hersteller. Da braucht man dann das Grundgerät (19" 1HE), einen quad-DVB-C-Tuner (Twin gibt es nicht) und den Sat-Modulator. Da liegste auch bei ca. 6000-7000 EUR netto.

Frei nach Adorno: es gibt keine richtige technische Lösung im Falschen.