Eutelsat kurz vor der Pleite?
dieser Beitrag wurde am 11.04.2023 von Transponder gestartet
Nachdem kürzlich in den USA der Anbieter VIRGIN ORBIT - Anbieter von Datendiensten via Satellit - Konkurs anmelden musste, glauben viele Analysten, dass OneWeb - ein indisch/britischer Anbieter von Satinternet für gewerbliche Kunden - der nächste Kandidat ist.
Dumm nur, dass OneWeb und Eutelsat seit einiger Zeit fusioniert sind, und der Absturz von OneWeb droht nun auch die Firma Eutelsat in den Abgrund zu reißen.
Die Geschichte kann eigentlich nicht gut ausgehen und sollte für SES eine Warnung sein. Es gibt nicht wenige, die eine Fusion mit Intelsat für brandgefährlich halten.
Der Absturz von Eutelsat
Dumm nur, dass OneWeb und Eutelsat seit einiger Zeit fusioniert sind, und der Absturz von OneWeb droht nun auch die Firma Eutelsat in den Abgrund zu reißen.
Zitat:
Seit der Bekanntgabe des Zusammenschlusses von OneWeb mit der französischen Eutelsat, dem weltgrößten Betreiber kommerzieller Dienste über geostationäre Satelliten (GEO-SATs) taumelt die Aktie von Eutelsat von einem Allzeittief ins nächste. Kein einziger Analyst hat bisher eine positive Geschäftsprognose für diesen Merger abgegeben, der im Sommer abgeschlossen werden soll. Der Ausblick aller Analysten ist durchwegs negativ.
Zitat:
Eutelsat von Allzeittief zu Allzeittief
Erste Gerüchte haben bereits im Frühjahr 2022 in der Branche kursiert; als dann im Juli die Fusionspläne konkret wurden, ging der Kurs der Eutelsatpapiere an einem einzigen Handelstag um gut 40 Prozent in die Knie. Die Zwischenhochs täuschen, denn da haben viele Spekulanten ausgelotet, ob die Talsohle bereits erreicht ist. Ein zweiter, aber keineswegs bestimmender Faktor war, dass Eutelsat nacheinander die beiden bedeutenden Märkte Russland und Iran aufgeben musste. Vom zweiten Einbruch im November, als bekannt wurde, dass der Merger tatsächlich über die Bühne gehen wird, hat sich die Aktie dann nicht mehr erholt. Das jüngste Allzeittief war erst Anfang der Osterwoche.
Erste Gerüchte haben bereits im Frühjahr 2022 in der Branche kursiert; als dann im Juli die Fusionspläne konkret wurden, ging der Kurs der Eutelsatpapiere an einem einzigen Handelstag um gut 40 Prozent in die Knie. Die Zwischenhochs täuschen, denn da haben viele Spekulanten ausgelotet, ob die Talsohle bereits erreicht ist. Ein zweiter, aber keineswegs bestimmender Faktor war, dass Eutelsat nacheinander die beiden bedeutenden Märkte Russland und Iran aufgeben musste. Vom zweiten Einbruch im November, als bekannt wurde, dass der Merger tatsächlich über die Bühne gehen wird, hat sich die Aktie dann nicht mehr erholt. Das jüngste Allzeittief war erst Anfang der Osterwoche.
Zitat:
Eutelsat muss in den nächsten Jahren laut Merger-Vertrag eine hohe einstellige Milliardensumme an Investitionen auftreiben, während schon jetzt kein Investor mehr investiert. Und obendrein hat es nun mit einem Unternehmen fusioniert, dessen zehnjährige Firmengeschichte| eine Abfolge aus Pleiten, Pech und Pannen ist.
Zitat:
Und wie kam Eutelsat vor Jahren auf die Idee, dem periodisch wachsenden OneWeb-Gläubigerkonsortium beizutreten und jahrelang dabei zusehen, wie die investierten Gelder immer weniger wert werden, wenn OneWeb ebenso periodisch nicht mehr liquid ist?
All diese Investoren können über ihre Beteiligungen schon längst nicht mehr frei verfügen, es sei denn, sie riskierten alles zu verlieren
All diese Investoren können über ihre Beteiligungen schon längst nicht mehr frei verfügen, es sei denn, sie riskierten alles zu verlieren
Die Geschichte kann eigentlich nicht gut ausgehen und sollte für SES eine Warnung sein. Es gibt nicht wenige, die eine Fusion mit Intelsat für brandgefährlich halten.
Der Absturz von Eutelsat
heftig, wenn man das so ließt
hab eh nie verstanden, was die Fusion für Eutelsat für Vorteile haben sollte.
Das war wohl mehr ein Fass ohne Boden.
Der Aktienkurs ist zumindest auf den tiefsten Stand jemals.
Marktwert aktuell 1.3 Mrd Euro
Astra ist aktuell doppelt so viel wert, also 2.6 Mrd
Gerade gelesen, dass es für Eutelsat und SES derzeit finanziell nicht rosig aussieht.

Zitat:
Eutelsat und SES: Europäische Satellitenbetreiber wegen Starlink unter Druck
Die Konkurrenz durch Starlink ist groß: Die europäischen Satellitenbetreiber Eutelsat und SES geraten finanziell in Bedrängnis, Zinsen für Anleihen steigen.
Die Konkurrenz durch Starlink ist groß: Die europäischen Satellitenbetreiber Eutelsat und SES geraten finanziell in Bedrängnis, Zinsen für Anleihen steigen.
Zitat:
Das steigende Risiko zeigt sich nicht nur in der Bewertung durch Analysten, sondern auch in nackten Zahlen. Eutelsat beschafft sich bereits seit Jahren Kapital über Anleihen und dort ist ein klarer Trend erkennbar: Im Oktober 2020 konnte Eutelsat eine Anleihe mit 1,5 Prozent Zinsen und einer Laufzeit bis 2028 auflegen und so 600 Millionen Euro einsammeln. Im September 2024 beschaffte sich das Unternehmen 600 Millionen Euro über eine Anleihe mit 9,75 Prozent Zinsen, die bis 2029 zurückbezahlt werden muss. Die gestiegenen Zinsen sind nicht allein durch das allgemein gestiegene Zinsniveau zu erklären. Sie spiegeln auch das Risiko, das Investoren im Gegenzug eingehen. Insgesamt hat Eutelsat 2,6 Milliarden Euro Kapital über Anleihen beschafft. Das Jahr 2024 schloss das Unternehmen mit Verlust ab.
Dabei ist Eutelsat nicht das einzige europäische Satellitenunternehmen mit finanziellen Problemen. Auch SES mit Sitz in Luxemburg braucht immer wieder Geld aus Anleihen und schreibt Verluste – erkennbar ist ein ähnlicher Trend: Im Jahr 2021 besorgte sich das Unternehmen 625 Millionen Euro zu 2,875 Prozent per Anleihe, im September 2024 musste man 6 Prozent für eine Anleihe über 500 Millionen Euro bieten, die bis 2054 läuft. Insgesamt hat das Unternehmen 5,7 Milliarden Euro offene Anleihen im Umlauf und es wird zunehmend schwieriger, das Geld zu erwirtschaften: Gewinn gab es zuletzt im Jahr 2021.
Dabei ist Eutelsat nicht das einzige europäische Satellitenunternehmen mit finanziellen Problemen. Auch SES mit Sitz in Luxemburg braucht immer wieder Geld aus Anleihen und schreibt Verluste – erkennbar ist ein ähnlicher Trend: Im Jahr 2021 besorgte sich das Unternehmen 625 Millionen Euro zu 2,875 Prozent per Anleihe, im September 2024 musste man 6 Prozent für eine Anleihe über 500 Millionen Euro bieten, die bis 2054 läuft. Insgesamt hat das Unternehmen 5,7 Milliarden Euro offene Anleihen im Umlauf und es wird zunehmend schwieriger, das Geld zu erwirtschaften: Gewinn gab es zuletzt im Jahr 2021.
Die offenen Anleihe-Beträge sind schon immens. Sollten die beiden ehemaligen großen Sat-Betreiber wirklich mal irgendwann Insolvenz anmelden müssen, bin ich mal gespannt, wer das Geschäft mit den geostationären Satelliten weiterführen will?
SES und Eutelsat finanziell unter Druck
Das Internet Geschäft von beiden war meiner Meinung schon immer ein Flop.
Zu Teuer, zu langsam (latenz).
Das normale Geschäft sollte doch eigentlich Kohle abwerfen.
20 Jahre hält so ein Satellit, die nehmen doch sicher 10-20 Mio pro Jahr durch die Transponder ein.
Das mal 20 Jahre, da sollte doch ein Haufen übrig bleiben, wenn man die Kosten für den Satelliten abzieht.
Irgendwo hier im Forum steht bestimmt irgendwo was der Astra Satellit 1P gekostet hat.
hab mal gesucht LINK
Dort steht, das Astra einen 300 Mio Kredit aufgenommen hatte, um die 3 Satelliten zu produzieren.
Theoretisch würde dann 1 Satellit 100 Mio Euro kosten.
Also mit so einer Summe hätte ich jetzt nicht gerechnet.
Vor ein paar Wochen hatte mal einer der Sender dem die Astra Nutzung zu teuer war, geschrieben das es 300.000 pro Jahr kostet. Und die hatten ne Mini Bitrate.
Wenn ich jetzt 3 Mio pro Transponder annehmen würde, wäre das billig.
Mir hatte mal ein Sender gesagt, die haben 3 Mio pro Jahr kosten, für 4 Mbit.
Ist aber schon 10 Jahre her.
Also 3 Mio x 90 Transponder = 270 Mio pro Jahr Transponder Miete.
Da aber die großen wie Sky sicherlich Rabatt bekommen, reduziere ich es großzügig auf 100 Mio
Das wären 2 Mrd. in 20 Jahren ?
Wie kann man da finanzielle Probleme haben ?
Oder waren die anderen Geschäftsbereiche Mega Flopps ?
Jetzt weiß ich auch warum Dr.Dish später Techtime TV das Ganze nicht Stemmen konnte.
Das wären 2 Mrd. in 20 Jahren ?
Wie kann man da finanzielle Probleme haben ?
Oder waren die anderen Geschäftsbereiche Mega Flopps ?
Wie kann man da finanzielle Probleme haben ?
Oder waren die anderen Geschäftsbereiche Mega Flopps ?
Bei SES scheint sich die Schlinge immer enger zu ziehen. Aus einem Börsenforum:
Zitat:
SES wird nächstes Jahr wohl 667 Mio. EUR an Schulden zurückzahlen müssen. Diese Zahl schließt jedoch die hybriden Anleihen nicht mit ein („The above excludes €1,625m of Hybrid bonds”).
Quelle: https://www.ses.com/company/investors/debt-investors
Quelle: https://www.ses.com/company/investors/debt-investors
Börsenforum
Der Schuldenstand von SES ist einfach zu hoch. Bei gestiegenen Zinsen wird die Belastung bei Umschuldungen halt immer höher. Dazu kommen maue Geschäftszahlen. Das Video-Geschäft wird immer verlustreicher. Seit 2021 keine Gewinne mehr erwirtschaftet. Außerdem denkt das Management halt, man müsse weltweit mitspielen.
Jetzt werden erstmal etliche SES-Mitarbeiter in der Hauptzentrale entlassen:
SES schmeißt Mitarbeiter raus
Die ersten Banken fangen an, den Anlegern von SES-Anleihen zu empfehlen, diese schnell zu liquidieren:
Zitat:
Die Anleihen von SES waren Mitte Januar stark gefallen, nachdem die Kreditabteilung von BNP Paribas SA einen Vermerk veröffentlicht hatte, in dem Anlegern der Verkauf der Anleihen empfohlen wurde.Angesichts des Einflusses von Musk auf US-Präsident Donald Trump und des Einstiegs von Jeff Bezos in die Satellitenbranche mit seiner finanziellen Feuerkraft stehen Konkurrenten wie SES und Intelsat vor schwierigen Aussichten, so BNP in der Notiz.
Das Unternehmen musste eingreifen, um den Abverkauf seiner Anleihen zu stoppen.
SES-Anleihen erholen sich nach Eingriff
Da brennt die Hütte lichterloh!
Steht der Weiterbetrieb in Frage?
Bleibt 1Q am Boden?
Sollte man auf DVB-T2HD umsteigen?
Steht der Weiterbetrieb in Frage?
Bleibt 1Q am Boden?
Sollte man auf DVB-T2HD umsteigen?
Bleibt 1Q am Boden?
Sollte man auf DVB-T2HD umsteigen?
Zu 1.: Keiner wird momentan beantworten können, wie es weitergeht. Wenn SES weiterhin Milliarden verbrennt und die Banken die Daumen senken, kann es schon kritisch werden. Intelsat hat ja ebenfalls Gläubigerschutz beantragt. Ausgeschlossen ist also gar nichts.
Immerhin hängt der Luxemburger Staat als Aktionär mit drin.
SES nimmt jedenfalls weiter lustig Kredite auf, weil man mit Gewalt Starlink Konkurrenz machen will.
Anbei eine Schlagzeile vom 29.1.25:Zitat:
EIB Global vergibt 125 Mio EUR zur Finanzierung der Mittel-Erd-Umrundungs-Satelliten von SES
Neuer Kredit für SES
Zu 2.: Astra 1Q ist noch gar nicht gebaut. Offiziell gibt es Lieferprobleme bei Komponenten zum Bau des 1Q, weswegen zweimal der Start auf aktuell 2027 verschoben wurde. Wer weiß schon, wie die Welt 2027 aussieht?
Zu 3.: Falls man die Möglichkeit hat (Empfangsbedingungen), ist es nie verkehrt DVB-T2 beim Empfang miteinzubeziehen. Leider sieht es aber wohl so aus, dass man hier in Deutschland aus Einspargründen und mangelnder Akzeptanz die terrestrische Versorgung mit linearem TV vorzeitig beendet. Es wird halt leider immer auf die IP-Streams verwiesen.
Na toll. Und wie soll man dann ab 2033 ohne Internet ARD und ZDF empfangen?
Na toll. Und wie soll man dann ab 2033 ohne Internet ARD und ZDF empfangen?
Eventuell noch linear über Satellit, trotz der augenblicklichen wirtschaftlichen Probleme des Betreibers. Aber wer weiß dies schon?
Die terrestrische Ausstrahlung wird leider mangels Nachfrage dann wohl eingestellt sein.
Der Zug fährt halt bedauerlicherweise Richtung IPTV. Magenta TV hat 4,6 Mio Abonnenten, waipu.tv feiert gerade den 2-Millionsten-Zuseher. Freenet TV verliert pro Jahr 100.000 und wird Ende 2025 nur noch 0,4 Millionen Zuschauer haben. Da ist dann halt bald Schicht im Schacht.
Es kann durchaus sein, dass zu dem gewählten Termin 2033 nur mit Internetzugang der Fernsehempfang möglich ist. Die Pay-TV Sender werden dies nur noch ausschließlich so anbieten. Da wird keiner mehr via Sat empfangbar sein.
Bei Eutelsat brennt es gerade lichterloh.
Mehrere Vorstandsmitglieder haben das Unternehmen fluchtartig verlassen. Anscheinend besteht die reale Gefahr, dass Eutelsat mit seinen Schuldenverpflichtungen in Verzug gerate. Die Rating-Agenturen haben die Aussichten nach unten korrigiert.
Zitat:
Eutelsat hat auch seine GEO-Flotte im Allgemeinen überprüft. Sie hat eine Wertminderung in Höhe von 535 Millionen Euro gegenüber den künftigen Geschäftserwartungen gefordert. In der Tat, während es GEO-Satelliten für kommende Generationen geben wird, sind sie nicht mehr die "Cash Cow", die sie einst waren, wegen des Rückgangs des hochwertigen DTH-Fernsehsenders.
Es machte auch eine Wertminderung in Höhe von 117 Millionen Euro wegen Problemen mit seinen 115 West B- und 117 West-A-Satelliten, die Lateinamerika bedienen.
Es machte auch eine Wertminderung in Höhe von 117 Millionen Euro wegen Problemen mit seinen 115 West B- und 117 West-A-Satelliten, die Lateinamerika bedienen.
Zitat:
Die Sorgen um die Aktionäre und die Branche im Allgemeinen sind vielfältig. Die Aktionäre haben bereits auf die Aussicht verzichtet, eine Dividende auf ihre Aktien zu erhalten. Der Weggang von vier Direktoren und dem Vorsitzenden des Unternehmens ist ebenfalls eine große Sorge, und es bleiben einige Fragen, wie der Satellitenbetreiber seinen Weg im kommenden SpaceRISE-Konsortium bezahlen kann, das Eutelsat etwa 2,1 Milliarden Euro kosten wird.
Zitat:
Derzeit hat Eutelsat etwa 2,7 Milliarden Euro Schulden in seinen Büchern (und das entspricht dem 3,92-fachen des bereinigten EBITDA) und bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 4,84 Prozent. Eutelsat kann zum 31. Dezember weitere Kredite plus Bargeld in den Kassen in Höhe von insgesamt 1,24 Milliarden Euro verlangen.
In der Zwischenzeit strafft Eutelsat den finanziellen Gürtel enger. Sie hat ihre Investitionen in diesem Geschäftsjahr von 750 Mio. € auf 550 Mio. € gekürzt.
Aber es bleiben Fragen über die Aussichten des Unternehmens als laufendes Anliegen. Ein Beobachter beschrieb das Dilemma, sagte: "Was für ein Durcheinander" und fügte hinzu, dass es jetzt sehr reale Drohungen gab, dass Eutelsat mit seinen Schuldenverpflichtungen in Verzug geraten sei. Ein anderer fragte: „Wie könnten sie weitere 2 Milliarden Euro, die IRIS2 verpflichtet sind, aufbringen? Wie könnten sie überhaupt überleben, bis IRIS2 bis 2030 in Betrieb ist, während sich die OneWeb Gen1 weiter verschlechtert? Wird die IRIS2-Finanzierung zusammenbrechen? „Die Ausgaben für fünfjährige CDS auf Eutelsat, das Schulden von fast 2 Milliarden Euro hat, sind in den letzten sechs Monaten um mehr als 800 Basispunkte auf 1.220 Basispunkte gestiegen. Das bedeutet, dass Investoren Eutelsat jetzt eine 65-prozentige Chance geben, mit seinen Anleihen in Verzug zu geraten.“
In der Zwischenzeit strafft Eutelsat den finanziellen Gürtel enger. Sie hat ihre Investitionen in diesem Geschäftsjahr von 750 Mio. € auf 550 Mio. € gekürzt.
Aber es bleiben Fragen über die Aussichten des Unternehmens als laufendes Anliegen. Ein Beobachter beschrieb das Dilemma, sagte: "Was für ein Durcheinander" und fügte hinzu, dass es jetzt sehr reale Drohungen gab, dass Eutelsat mit seinen Schuldenverpflichtungen in Verzug geraten sei. Ein anderer fragte: „Wie könnten sie weitere 2 Milliarden Euro, die IRIS2 verpflichtet sind, aufbringen? Wie könnten sie überhaupt überleben, bis IRIS2 bis 2030 in Betrieb ist, während sich die OneWeb Gen1 weiter verschlechtert? Wird die IRIS2-Finanzierung zusammenbrechen? „Die Ausgaben für fünfjährige CDS auf Eutelsat, das Schulden von fast 2 Milliarden Euro hat, sind in den letzten sechs Monaten um mehr als 800 Basispunkte auf 1.220 Basispunkte gestiegen. Das bedeutet, dass Investoren Eutelsat jetzt eine 65-prozentige Chance geben, mit seinen Anleihen in Verzug zu geraten.“
500 Mio in Luft aufgelöst, wegen neuer Bewertung, das ist schon heftig
Das 3. Zitat scheint vom Code defekt zu sein, da fehlt ein Quote am Ende.
Das 3. Zitat scheint vom Code defekt zu sein, da fehlt ein Quote am Ende.
Gerade gemerkt. Da scheint was nicht zu stimmen.
Zitat:
Die Rating-Agenturen haben im Allgemeinen die Aussichten von Eutelsat nach unten und als „Underperform“ bezeichnet. Ein Finanzbericht (von Boursier.com/ODDO BHF) sagt: "[Wir] stellen fest, dass die schlechte Nachricht die Warnung für feste Konnektivität in der zweiten Jahreshälfte und die Tatsache ist, dass Vorstandsmitglieder zurücktreten. Sein "Underperform"-Rating und Kursziel von 1,7 € spiegeln das aktuelle Risiko eines finanziellen Versagens der OneWeb-Konstellation wider, das angegangen werden muss, um die Gruppe neu zu bewerten.“
Lage bei Eutelsat kritisch
wie weit sollte das 3. Zitat gehen ?
Es beginnt ja mit
Zitat:
Derzeit hat Eutelsat etwa 2,7 Milliarden Euro Schulden
wie weit sollte das 3. Zitat gehen ?
Komplett bis zum Ende. Bei Vorstandsmitglieder riss der Text ab, daher der erneute Beitrag mit dem letzten Absatz.
In einem Börsenforum heißt es zu dem Thema:
Zitat:
Die Lage ist bei Eutelsat wohl äußerst kritisch
Wenn Eutelsat pleitegeht, könnte das EU-IRIS-Projekt meiner Meinung nach zusammenbrechen. In diesem Fall wäre der vielleicht günstigste Weg, dass Eutelsat schnell in Insolvenz geht, Schulden abbaut und anschließend von SES übernommen wird. Dann hätten wir einen Super Champion in Europa. Ob die Franzosen mitmachen würden?
Wenn Eutelsat pleitegeht, könnte das EU-IRIS-Projekt meiner Meinung nach zusammenbrechen. In diesem Fall wäre der vielleicht günstigste Weg, dass Eutelsat schnell in Insolvenz geht, Schulden abbaut und anschließend von SES übernommen wird. Dann hätten wir einen Super Champion in Europa. Ob die Franzosen mitmachen würden?
LINK
Und bei SES sieht es leider nicht besser aus.
Zitat:
Moody's revidiert Ausblick für SES auf negativ wegen erhöhter Risiken im Zusammenhang mit der Intelsat-Fusion
Am 19. Februar 2025 um 06:16 Uhr
Am 19. Februar 2025 um 06:16 Uhr
SES herabgestuft







