Astra kündigt 1Q an - Spot Beam
dieser Beitrag wurde am 18.11.2021 von Admin gestartet
ist denn schon was bekannt wann umgestellt wird ? nicht das man damit
überrascht wird und auf ein mal Alle Sender weg sind ? Vor 2024 tut sich da nichts.
Die zwei neuen Orbiter müssen erstmal gebaut und dann erfolgreich gestartet werden.
In einer der letzten Print-Ausgaben der "Digital-Fernsehen" stand, dass SES sich eigentlich 2024 oder auch 2025 keinen Fehlstart von 1P und 1Q erlauben darf, da sich beispielsweise der Satellit 1KR da schon der 20 Jahre Betriebszeit im All nähert. Die stehen da also unter Erfolgsdruck.
Man hätte bei einem Fehlstart ein veritables Kapazitätsproblem auf 19,2°E.
Nachdem SES im November 2021 die neuen Satelliten 1P und 1Q bestellt hat, hat man inzwischen auch einen Kredit von 300 Millionen Euro auftreiben können, der mit dazu beiträgt, dass diese zwei Orbiter von SES überhaupt finanziert werden können.
Komisch: Bei mir läuft so etwas irgendwie anders. Bevor ich die Unterschrift unter einen Autokaufvertrag setze, ist viel früher schon klar, wie der Preis beglichen werden kann. Und nicht hinterher. Wahrscheinlich mache ich es verkehrt.....
Kredit für SES zur 1P, 1Q-Finanzierung
Dachte die hätten Kohle ohne Ende, aber wenn die den auf Pump kaufen
aktuell sehe ich Astra 1L bis bis Astra 1N - wo ist Astra 1O (oh, nicht Null) ? also wundert mich, dass es von N direkt auf P und Q geht.
In den Preisklassen ist das mit der Finanzierung sicherlich etwas anders als bei einem PKW. Wer einen 300Mio Euro Kredit mit einer Laufzeit von 7 Jahren abschliesst, den kann man jetzt nicht wirklich als arm bezeichnen, da müssen mit Zinsen also grob 50 Mio im Jahr zurück gezahlt werden.
Dachte die hätten Kohle ohne Ende, aber wenn die den auf Pump kaufen
SES hat laut dem angehängten Artikel zum Jahresende 2022 einen Schuldenstand von 3,9 Milliarden Euro.
Also nicht unbedingt "Kohle ohne Ende"..
Es wird momentan zwischen SES und der insolventen Intelsat über eine Fusion verhandelt. Der Betriebsgewinn von SES ist im Jahre 2022 um satte 70% eingebrochen.
Zitat:
Der Betriebsgewinn ist in dem Jahr allerdings um 70 Prozent auf Millionen Euro eingebrochen; nachdem 2021 noch ein Nettogewinn von 446 Millionen Euro zu Buche gestanden hatte, setzte es 2022 einen Nettoverlust von 35 Millionen Euro.
Kenndaten von SES
Die Fusion von Intelsat und SES scheint laut Zeitungsbericht kurz bevor zu stehen:
Zitat:
Heute steht in einer Zeitung im Wirtschaftsteil geschrieben:
Die Unternehmen befänden sich in fortgeschrittenen Verhandlungen und streben eine Einigung bereits in den nächsten Wochen an, sagen hingegen Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Eine Transaktion könnte den Wert des kombinierten Unternehmens auf mehr als zehn Milliarden Dollar einschließlich der Schulden beziffern, heißt es aus Quellen, die namentlich nicht genannt werden wollen. Ein Vertreter von Intelsat lehnte eine Stellungnahme ab. Die Treuhandzertifikate von SES sprangen gestern im Pariser Handel um bis zu zehn Prozent in die Höhe, der größte Tagesgewinn seit August 2021. Um 15:43 Uhr lagen sie um 4,4 Prozent im Plus, was dem Unternehmen einen Marktwert von rund 2,7 Milliarden Euro bescherte.
Die Unternehmen befänden sich in fortgeschrittenen Verhandlungen und streben eine Einigung bereits in den nächsten Wochen an, sagen hingegen Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Eine Transaktion könnte den Wert des kombinierten Unternehmens auf mehr als zehn Milliarden Dollar einschließlich der Schulden beziffern, heißt es aus Quellen, die namentlich nicht genannt werden wollen. Ein Vertreter von Intelsat lehnte eine Stellungnahme ab. Die Treuhandzertifikate von SES sprangen gestern im Pariser Handel um bis zu zehn Prozent in die Höhe, der größte Tagesgewinn seit August 2021. Um 15:43 Uhr lagen sie um 4,4 Prozent im Plus, was dem Unternehmen einen Marktwert von rund 2,7 Milliarden Euro bescherte.
Kurz vor der Fusion?
Mal sehen, wie es nach einer Fusion mit der Geschäftspolitik des neuen Unternehmens weitergehen wird.
heftiger Einbruch
Es gibt kaum mehr neue Sender und (Datenarmes) Hbb-TV wird immer mehr forciert !
Am 6.4.22 ist die Hauptversammlung bei SES.
Wie es momentan aussieht, wird es mit und ohne Fusion mit Intelsat Personalentlassungen bei SES geben. Die Gewerkschaften schlagen schon Alarm. Bei rückläufigen Umsätzen wird schon nach der Zukunft von SES gefragt.
Sieht nicht so toll aus.
Dazu heißt es aus einem anderen Forum:
Zitat:
Nach der Bewertung und nach der Fusion vom französischen Konkurrenten Eutelsat mit OneWeb etwa 3,4Milliarden wäre SES der kleinste Satelliten Betreiber. Ob der Luxemburger Staat seine Zustimmung gibt in einer Zeit von Wahlen im Land. Nicht nur Gemeindewahlen auch das Parlament wird neu gewählt . Gewerkschaften schlagen jetzt schon Alarm wegen gefürchteten Personalentlassungen.
Dies wird aber mit wie ohne Fusion nötig sein.
Tatsache ist das Umsätze rückläufig sind und die Konkurrenz von Amazon oder Elon Musk in Kürzester Zeit tausende Satelliten im Orbit hatten.
Was ist die Zukunft von SES ?
Spannend wird es in 2 Tagen ob in der Hauptversammlung mehr Informationen zu bekommen sind.
Dies wird aber mit wie ohne Fusion nötig sein.
Tatsache ist das Umsätze rückläufig sind und die Konkurrenz von Amazon oder Elon Musk in Kürzester Zeit tausende Satelliten im Orbit hatten.
Was ist die Zukunft von SES ?
Spannend wird es in 2 Tagen ob in der Hauptversammlung mehr Informationen zu bekommen sind.
Aus einem Börsenforum
der Aktienkurs spricht Bände, von ehemals über 400 Euro auf nur noch 6 Euro...
edit, oder ein Google Bug, andere Aktienseiten zeigen nur einen höchstkurs von 35 Euro
was interessieren mich als Nutzer der Signale von 19,2°e die Aktienkurse und geplante Fusionen ? so wie auch die Personalreduzierung im empfangenem TV und Radiosignal nicht sichtbar werden wird. Beim Staat Luxemburg sieht das natürlich anders aus, mit der Fusion könnte ein guter Steuerzahler wegfallen (ich weiss aber gar nicht, wo der andere Sat-Unternehmen sitzt, aber höchst wahrscheinlich nicht in Luxemburg).
Während sich das Schweizer Fernsehen auch auf Hotbird tummelt, ist Astra 19,2° insbesondere für Österreich und Deutschland interessant, die Franzosen setzen ebenfalls viel auf Astra. Aber alleine Deutschland für sich und der mit Abstand meist-empfangene Satellit hierzulande (vor allem bei fest ausgerichteten Satschüsseln) = die Satposition wird IMMER attraktiv sein, egal wie der Betreiber heisst und wo dieser sitzt.
Und sein wir mal ehrlich: 19,2°e war ehemals TOP, technologisch ganz vorne mit dabei, aber die Position hat bei der SES keinen besonderen Stellenwert mehr, aktuell ist 19,2°e eher der grösste Schrottplatz im All, der letzte Astra-1x kam vor... 14-15 Jahren ?
PS: was ja nicht unbedingt schlecht sein muss, hat es uns vor Spot Beams bislang bewahrt und zumindest mir reicht die Signalstärke aus, ich nutze nur Astra1+2 via Multifeed an einer 1m Schüssel, da hätte mich ein neuerer Satellit mit mehr Power auch nicht weiter gebracht.
der Aktienkurs ist immer ein guter Indikator, wie gut es einem Unternehmen geht
natürlich ist er das, wobei eben auch der Grundwert der Aktie zu berücksichtigen ist (gibt es nur 100 Aktien ist ein Preis von 6€/Aktie sehr schmal, gibt es 5 Millionen Aktien ist ein Preis von 6€/Aktie ein hohes Kapital für das Unternehmen). Dein Chart ist entweder Anfang 2000 nicht in Ordnung, oder man hat die Aktien gesplittet, das Aktienvolumen erhöht (gibt es ja allgemein am Aktienmarkt, die Bestandskunden bekommen werden dann halt mit zusätzlichen Aktien entschädigt um den Preisverfall aufzufangen). Ansonsten sind die angezeigten Aktienwerte realistisch, auch wenn ich nur bis 2010 zurück kann (davor, wie man auch im Anhang sieht, gibt es keine Angaben, wenn ich Jahr 2000 eingebe, ist das nur alles mehr gepresst und die erste Hälfte der Grafik ohne Angaben/Werte).
Jeep, neben Sat-Konkurrenz setzt dem DTH-Sektor sicherlich auch die Konkurrenz durch Internetstreaming zu, die jüngere Generation steht gar nicht mehr so auf lineare Angebot wie die älteren Generationen.
Aber wie erwähnt, ich glaube für mich als Kunde ist es recht egal, was die Aktie Wert ist und wem der Laden gehört, SES hat sich die letzten 14-15 Jahre auch nicht grossartig um die Position 19,2°e gekümmert, war halt ein Selbstläufer. Aber weil eben quasi jeder deutsche und österreichische Sat-Haushalt 19,2°e empfängt, vielfach ausnahmslos, wird diese Satposition als solches Gold Wert sein, egal wie der Betreiber heisst.
viele Aktiencharts haben ein 10 Jahreslimit
Der "vermeidliche" Höchstpunkt war laut dem Google Chart irgendwann um 2000
Also vor mehr als 20 Jahren, aber in deinem Bild oben gibts nur maximal 10 Jahre.
Ist aber nicht so wichtig, aber das Astra nicht im Geld schwimmt, sollte nach den News die schon gemeldet wurden, klar sein. 2 Untergehende die sich gegenseitig versuchen zu retten, könnte man überspitzt sagen.
Der Astra Satellit wird seit Jahren zumindest immer "weniger voll".
Aber ist bei Hotbird nicht besser.
es mag Anfang der 2000er einen Crash bei Sat-Aktien gegeben haben (mir aber nicht bewusst und zu der Zeit war ich da noch generell sehr interessiert), dass erklärt dann aber nicht den unverhältnismäßigen rapiden Abfall des Kurses in einer Senkrechten um grob 400€. Eventuell wurde das Unternehmen aufgeteilt (ich sehe aktuell mehrere SES Aktien zur Auswahl), eventuell wurde nur die Anzahl Aktien erhöht (für den Bestandskunden egal, der wird kostenneutral entschädigt/erhält zusätzliche Aktien). Ob die SES jetzt extrem betroffen ist, oder es ein allgemeiner Trend ist, müsste man untersuchen. Auf Astra-1 gibt es (meines Wissens) keine, oder nur unbedeutende Upload-Kapazität = für flächendeckendes Internet wenig geeignet und wenn dann nur mit entsprechend grossen Schüsseln stationär, nicht mobil. Da können andere (auch Astra/SES-Positionen ?) Satelliten mehr bieten (es gibt auch hier für D.land einen Sky-Internet Anbieter über 28,2°e) und kommt meines Wissens nun auch auf 19,2°e hinzu.
Die goldenen Sat-Zeiten waren sicherlich die analogen Jahre seit kostengünstiger Endnutzerhardware, also so seit Anfang-Mitte der 90er. Aber da waren mehr Interessenten/Programmanbieter wie Kapazität auf den Satelliten (bei Astra waren es meines Wissens max. 64 analoge Transponder über das verfügbare volle Frequenzband ? zumindest deutlich limitiert, lässt sich ausrechnen), das hebt den Preis, während digital problemlos das 10fache möglich ist, die Anzahl der Programmanbieter sich aber nicht mal verdoppelt hat und einige Anbieter wie Sky Deutschland ihr Angebot via Sat auch noch verkleinern (Rest via Streaming). Da ist es also kein Wunder, dass die goldenen Jahre vorbei sind. Aber solange DTH Sat-Services noch irgendwie lukrativ sind, wird 19,2°e zumindest für den deutschsprachigen Raum immer eine Rolle spielen - was nicht automatisch heisst, dass das immer der Fallsein wird. Guck dir Starlink an: Satelliten kosten den Bruchteil eines gestationären Satelliten, mobil nutzbar mit kleinen Empfangseinheiten = Win-Win, aufgrund der Masse und ausgereiften Technik braucht es da überhaupt kein Geostationär mehr, überteuerte Dinosauriertechnik.







