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Abschaltung des ARD-Hörfunk-TP stoppen!

dieser Beitrag wurde am 16.06.2021 von Christian Schubert gestartet
usb
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  vom Sa. den 04.09.2021 um 00:07
# 166

So lange Kabel habe ich nicht
kein PC hat Bluetooth weil ich das nicht brauche .
Mit einem TV DVB T2/S2 Receiver kann ich ja wohl keine Downloads machen
Christian Schubert
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  vom So. den 05.09.2021 um 10:35
# 167

Derzeit (seit mindestens gestern früh) sind die NDR-Programme in AAC/AC3 alle tot.

Wenn jemand bei Vodafone am Kabel ist (ex Kabel Deutschland, aber auch ex Unitymedia), besteht die Möglichkeit zu testen, ob bereits aus den AAC-Quellen transcodiert wird. Dann wäre der NDR-Hörfunk bei Vodafone im Kabel stumm. Wird noch der Hörfunktransponder verwendet, müsste der NDR laufen.

Wer mag nachschauen? Der Ausfall kommt eine Woche zu früh, als dass ich nachschauen könnte.
usb
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  vom So. den 05.09.2021 um 11:25
# 168

Das hättest du gestern mal fragen sollen jetzt ist es zu späht ,
hatte eine andere FW aufgespielt,
bei Kabel VF Sender all free Voll Scenn gemacht danach fleißig Alte und Presswurst Radio Sender gelöscht . .
auch bei Astra 19.2 im 2. Tuner .
Kanste nicht mal eine Liste machen mit Allen verfügbaren
Radio Mpeg 1 L2 Sendern, das die Leute die keinen Gehörschaden will schon den AAC Mist raus löschen können auf der Sender Liste ,
das steht leider in der Sat Index Liste nicht bei .
usb
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  vom Di. den 05.10.2021 um 05:09
# 169

Vom Euch kommt ja nix mehr nur noch wenige Wochen dann wird abgeschaltet und Kompress Audio- Qualität gesendet ,
Kable Radio von Vodafone hört sich genau so beschossen an ,
das wird einfach nur AAC auf MP 1 L2 um kodiert das bessert nicht den AAC Schrott ,
der ganze AAC müll ohne Radio Text hört sich übrigens genau so beschissen an wie das DAB Plus , das UKW ist da bei Radio wesentlich besser von der Qualität und das ist nur Analog .
Zum Glück sendet Rock Antenne und Anenne, Jam FM , FM4 ,
Sunshine live, Klassik Radio weiter mit MP 1 L2 ,
dlf Kultur so gar in 5.1 one AAC Murks .

AAC Radio , DAB Plus verziert irgendwie immer den Sound ,
das höre ich im Bass und in der Höhen Dynamik das klinkt nicht sauber,
wer das Ohr dafür hat, hört das , am Guten Ext Sound System höre ich das raus , da merkt man Richtige die unterscheide .
Christian Schubert
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  vom Di. den 05.10.2021 um 19:32
# 170

Was sollte denn hier "kommen"?

Es gibt nicht viel neues zu vermelden - schon gar nichts erfreuliches. Nur die Zeit schreitet voran, die ARD hält nach wie vor an der selbstschädigenden Umstellung fest und empfiehlt Kabelnetzbetreibern, doch einfach neue Technik zu kaufen.

Derweil sind noch die UKW-Umsetzer zweier Anbieter von Kopfstellentechnik für Umsetzung aus AAC ertüchtigt worden - man zahlt einige 100 EUR und bekommt dafür seine Umsetzer kastriert, in einem Fall auf die Hälfte der Zahl an Umsetzungen, die aus MP2 möglich waren, im anderen Fall auf 50 - 75% (wohl noch unklar). AAC frisst halt beim Decoding mehr Ressourcen als MP2. Und: man kann danach nicht mehr aus MP2 umsetzen, womit die anderen Programme entfallen.

So löblich das schnelle Reagieren der Hersteller und ihr Versuch, trotz der Umstellung seitens der ARD zu retten was zu retten ist, auch sein mag, als Netzbetreiber greift man nur noch ins Klo und darf nicht nur Updates zahlen, sondern auch noch komplett neue Geräte kaufen, wenn man das Programmangebot vollständig aufrecht erhalten will.

Weiterhin knacken die Programme einiger Anstalten fortlaufend mit mehreren Empfängerfabrikaten - nicht nur AAC, sondern auch die AC3-Spur von NDR Kultur ist betroffen, es ist also kein AAC-Problem alleine. Dank AC3 kann man das bei NDR Kultur auch mit nicht-AAC-tauglichen Receivern dokumentieren.

Mein Wohn/Arbeitszimmer sieht derzeit bissl wie Elektronikwerkstatt aus. Hier stehen 3 Satreceiver im Test und sind fliegend verkabelt, es wird das Live-Decoding der Geräte digital am S/PDIF abgegriffen, bitgenau im PC mitgeschnitten und mit dem nachträglichen Software-Decoding des mitgeschnittenen Transportstromes verglichen.

Immerhin kann ich sagen, dass es Geräte mit ordentlichen AAC-Decodern gibt - zumindest, was LC-AAC und stereo betrifft.

In der Wohnung einer Bekannten nutze ich den dortigen PYUR-Kabelanschluss auch zum Testen. Das Knacken kommt auch in Kabelnetzen, die AAC übernehmen - also bei der PYUR ebenso wie im Kabelnetz an meinem Heimatort - beide Netze nutzen unterschiedliche Umsetzersysteme. Manche Geräte können es weitgehend kaschieren (manche Fernseher beispielsweise), andere Receiver knacken hemmungslos.

Auch gibt es Meldungen, wonach bestimmte Receiver seit Aufschaltung des AAC-Hörfunks alle 4-5 Minuten Bildruckler am HDMI machen, die sie vorher nicht machten und auf anderen Transpondern auch nicht machen.

Sieht für mich so aus, als habe die ARD massiv Probleme mit der PCR auf den beiden Transpondern mit AAC-Hörfunk.
Christian Schubert
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  vom Di. den 05.10.2021 um 22:54
# 171

Es gibt weitere Effekte, die möglicherweise mit instabiler Zeitreferenz zu tun haben und der ARD noch selbst massiv auf die Füße fallen könnten.

Ein Einbinden von via Satellit zugeführten UKW-Sendern in ein Sendernetz, in dem auch erdgebunden zugeführt wird, ist zumindest bei einigen Anstalten wohl künftig nicht mehr möglich, weil die Ausstrahlung kein festes Sat-Delay mehr hat, sondern um einen bestimmten Wert des üblichen Sat-Delays herum schwankt. Das sind - selbst nachgemessen in Berlin mit einem RBB-Programm gegen einen AAC-tauglichen Satreceiver - wenige Millisekunden, das können aber, soweit mir berichtet wurde, in anderen Regionen des Landes (dort, wo die ARD-Anstalten auf UKW senden, deren AAC-Programme via Satellit mit bestimmten Receivern hörbar knacken) über 100 Millisekunden werden. Beim "richtigen" Hörfunktransponder ist die Schwankung in der zeitrichtigen Ausstrahlung hingegen so gering, dass sie keinerlei Relevanz hat (je nach Receiver und dessen Pufferverhalten 2-3 Samples, also ca. 0,06 Millisekunden). Das kann man problemlos als UKW-Speisung verwenden - und das wird auch gemacht.

Auch wird berichtet (sowohl von bestimmten Receivern als auch von Fernsehern eines international bekannten Konzerns der Unterhaltungselektronik), dass die AAC-Programme im Empfangsgerät zu hoch gepegelt werden und dann in die Begrenzung gehen (Dynamikkompression). Mangels betroffener Geräte kann ich das nur als Aussage aus dem Internet und aus privater Kommunikation so weitergeben, aber nicht selbst nachprüfen. Auf diesen Geräten klingt AAC dann "gepresst".

Alles halt sehr erfreulich...
usb
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  vom Mi. den 06.10.2021 um 05:22
# 172

ich habe hier mehrere End-Geräte u.a. noch einen Alten
E2 Receiver , AAC hört sich überall beschissen an
überall ,um das mal zu umschreiben , keine Dynamik überall gepresst , wie ich schon sagte über die TV Speeker hört man das nicht aber über Gutes Ext. Soundsystem ,
ich bin nicht der ein zigste der das Feststellen musste .

Wenn man Klassik bis Rock-Pop hört merkt man das besonders diesen
ollen AAC Sound .

Gegen die Umstellung hilft meiner Meinung nur eine Klage gegen den Sender , schlie0lich bezahlen wir alle teure Gebühren .
Franken
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Receiver: Abcom CryptoBox 752HD


  vom Do. den 07.10.2021 um 11:42
# 173

Aha da haben jetzt die rein Update zur AAC nach UKW Umsetzung herausgebracht und nach dem Update ist keine Umsetzung mehr von MP2 möglich!?
Da muss ich schon fast sagen was soll der scheiß?

Warum ist es nicht möglich MP2 und AAC gemeinsam umzusetzten!?
Christian Schubert
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  vom Do. den 07.10.2021 um 21:53
# 174

Zitat von: Franken []

Warum ist es nicht möglich MP2 und AAC gemeinsam umzusetzten!?


Ein Astro-Umsetzer kann Mischbetrieb: der U125. Der macht eigentlich 40 UKW aus IP-Transportströmen, den hatte um 2015 die Kabel Deutschland bei Astro Strobel in Auftrag gegeben. Der ist intern aber als 2×20 konzipiert und da kann man halt eine Seite auf 20 MP2 lassen und die andere Seite auf wohl 15 AAC.

Bei der QAM-Box ists offenbar nur ein Kern, der da arbeitet. Warum man das nicht gemischt hinbekommt, weiß ich nicht. Ich vermute Hardware-Limitierungen (was auch sonst...). War halt nie vorgesehen, was die ARD da macht.

Hatte heute mit einem Hardwarehersteller zu tun: der hats von Kunden erfahren, dass was im Busch ist - nicht von der ARD.

Auch der 16-fach-UKW-Umsetzer von Axing kann nach dem Upgrade nur noch AAC.

Aber warte mal und gräme Dich nicht. Die AAC-Aussendungen der ARD sind sehr wacklig bislang, die beiden Transponder (vor allem offenbar TP 39) sind instabil, die PCR spinnt, das AAC-Decoding läuft auf manchen Geräten nur mit Knackgeräuschen alle 1-5 Minuten (je nach Receiver). Wenn es nicht knackt, eiert es um die Echtzeit, es gibt also kein festes Sat-Delay mehr, es schwankt um einen Mittelwert. Auch das TV von TP 39 hat dabei wohl Instabilitäten abbekommen, es gibt entsprechende Rückmeldungen.

Und so langsam kristallisiert sich offenbar heraus, dass doch so einige formal "AAC-taugliche" Geräte nur ekligen Preß-Sound absondern, der so nicht beabsichtigt ist.

Bis Mitte Dezember ist ja noch bissl Zeit...
Franken
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Receiver: Abcom CryptoBox 752HD


  vom Do. den 07.10.2021 um 23:04
# 175

Vielen Dank für die Info! Das mit den Hardware Kernen macht nur ein wenig Sinn.
Wenn man bedenkt Winamp und Co. können WMA, MP2, MP3, OGG, AAC uvm.

Wie sieht es eigentlich mit NDR Kultur aus der ist ja in AC3 und das dürfte kein AAC sein.

Besteht da eventuell doch noch Hoffnung, dass der richtige HFTP belibt!
usb
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  vom Fr. den 08.10.2021 um 02:03
# 176

Zitat von: Christian Schubert []
Zitat von: Franken []

Warum ist es nicht möglich MP2 und AAC gemeinsam umzusetzten!?

t.

Und so langsam kristallisiert sich offenbar heraus, dass doch so einige formal "AAC-taugliche" Geräte nur ekligen Preß-Sound absondern, der so nicht beabsichtigt ist.

Bis Mitte Dezember ist ja noch bissl Zeit...


Kann man so nicht behaupten/sagen,
der eine Technisat STC hier , seit anfan 2021 senden
die ÖR Sender über das DVB T2 Radio in AAC > das hört sich hier im direkten Vergleich zu Sat AAC deutlich besser an a fällt es mir kaum auf .
Viele haben eh ein Hörproblem merken das nicht wie ich schon mal sagte, Hörschaden z.b. durch oft zu taute Musik in Diskotheken .
Christian Schubert
Beiträge: 164
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  vom Fr. den 08.10.2021 um 21:49
# 177

Zitat von: Franken []
Wenn man bedenkt Winamp und Co. können WMA, MP2, MP3, OGG, AAC uvm.


Da hast Du ja auch einen PC als universelle Maschine dahinter, von der der Mediaplayer Deines Vertrauens nur sehr wenig nutzt. Und dann versuche mal, HDTV-Videos via VLC mit nem Pentium M 1,5 GHz (IBM Thinkpad T40 beispielsweise) wiederzugeben. Das ruckelt nicht mal, das blockiert gleich komplett.

-> auch da gibt es Limitierungen

In den Umsetzern hast Du speziell dafür vorgesehene Hardware. Die kommt halt schneller an ihre Grenzen, wenn sie nur für bestimmte Zwecke vorgesehen war und nun deutlich mehr können soll.

Die WISI-UKW-Umsetzer aus der Tangram- und Chameleon-Serie behalten offenbar ihre jeweils 8 Umsetzungen und können trotzdem dann AAC, wohl sogar komplett bis HE-AACv2. Auch wäre mir neu, wenn sie keinen Mischbetrieb können würden. Ich vermute: diese offenbar skandinavischen Entwicklungen waren von Anfang an für AAC vorgesehen und hatten es nur nicht drin, weils im deutschsprachigen Raum nicht gebraucht wurde. Ist aber reine Spekulation meinerseits.

Zitat von: Franken []
Wie sieht es eigentlich mit NDR Kultur aus der ist ja in AC3 und das dürfte kein AAC sein.


NDR Kultur sitzt mit seinem AC3 zwischen allen Stühlen. Das wird weder mit den einen noch mit den anderen UKW-Umsetzern zu haben sein. Es wird auch in nicht transcodierenden Netzen nicht im Direktempfang (DVB-C) mit dem neuen TechniSat Cablestar 100 (Marktstart wohl November, kann LC-AAC und MP2) empfangbar sein und falls der Cablestar 400 ein AAC-Update bekommen sollte (da siehts wohl besser aus als beim CS 100, also die Chancen stehen wohl günstiger), kann er es auch nicht. Ist ja weder MP2 noch LC-AAC.

Was aus den Konkurrenzprodukten von Vistron wird, weiß ich noch nicht. Im VT855N steckt immerhin ein Fujitsu MB86H615 drin soweit mir bekannt. Es wäre also theoretisch möglich, AAC nachzurüsten - wohl sogar bis HE-AACv2. Das Problem mit der kostenpflichtigen Lizenz bleibt, der Hersteller kann das ja nicht "nebenbei" bezahlen, es war nie eingepreist ins Produkt. AC3 wäre damit auch theoretisch möglich, würde aber eine weitere Lizenz erfordern.

Fazit: ich erwarte, dass NDR Kultur auch noch zu AAC wechseln wird. Dann ists allerdings mit den bekannten HDTV-Geräten nicht mehr empfangbar, mit denen es derzeit das einzige "neue" ARD-Programm ist, das man anhören kann: TechniSat Digicorder HD-S2+, Digicorder HD-K2, Digit HD8-S, Digit HD8+, Digit HD8-C, Technotrend S845 etc. Letzterer ermöglicht mit NDR Kultur dann auch die Gewissheit, dass es auch da Probleme mit der PCR gibt: das Programm knackt alle 5 Minuten.
Christian Schubert
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  vom Fr. den 08.10.2021 um 21:53
# 178

Zitat von: Franken []
Besteht da eventuell doch noch Hoffnung, dass der richtige HFTP belibt!


Offiziell ist das alles beschlossen und endgültig. Und reiht sich in eine Reihe weiterer Grausamkeiten ein, die die ARD (oder zumindest manche Anstalten) planen, um Kosten zu senken. Grundprinzip: möglichst wenig sparen, aber viel Schaden anrichten.

Das Geld wird offenbar für Krimis gebraucht und für die Verlagerung von relevanten Inhalten aus den linearen Programmen ins Internet - dorthin also, wo es die Senioren aus meinem Umfeld dann oft nicht nutzen können.

Interessant wird, ob die ARD die grundlegenden technischen Probleme in den Griff bekommen wird. Die derzeit angebotenen Signale sind formal nicht "sendefähig". Für interne Zwecke (UKW-Speisung) definitiv unbrauchbar, würde ich als Außenstehender einschätzen. Es sei denn, die Profi-Receiver sind weitaus toleranter als die Heimgeräte.
Christian Schubert
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  vom Fr. den 08.10.2021 um 21:56
# 179

Zitat von: usb []

Kann man so nicht behaupten/sagen,
der eine Technisat STC hier , seit anfan 2021 senden
die ÖR Sender über das DVB T2 Radio in AAC > das hört sich hier im direkten Vergleich zu Sat AAC deutlich besser an a fällt es mir kaum auf .
Viele haben eh ein Hörproblem merken das nicht wie ich schon mal sagte, Hörschaden z.b. durch oft zu taute Musik in Diskotheken .


Sorry, 96 kBit/s HE-AAC (wars doch beim DVB-T2-Radio des NDR?) sind definitv schlechter als 128 kBit/s LC-AAC. Aber die Info, dass es besser klingt, ist interessant: möglicherweise macht der STC hier beim DVB-S2-LC-AAC was anders als beim DVB-T2-HE-AAC. Das wird immer obskurer.

Dein STC kann doch aufnehmen. Nimm mal vom LC-AAC-Hörfunk via DVB-S2 was auf und spiele den Transportstrom am Computer mit dem VLC ab. Das sollte doch gehen. Ist es da anders / besser?

Der STC ist eines der Geräte, die mir als "macht eigenständige Dynamikkompression" gemeldet wurden. Ursache ist mir bislang unklar. Habe leider auch kein Testgerät hier.

Aber ich habe inzwischen sowohl mit einem Rundfunktechniker, der Wert auf hohe Audioqualität legt und schlechte Qualität auch sofort erkennen kann, als auch mit einem Geräteentwickler gesprochen. Beide haben definitiv keinen Hörschaden und beide attestieren den 128 kBit/s LC-AAC via DVB-S2 eine für diese Bitrate sehr hohe Qualität. Beide können minimale ( ! ) Unterschiede zu den 320 kBit/s MP2 vom alten Hörfunktransponder hören. Es fehlt etwas "Auflösung", etwas Details - völlig normal, denn 128 LC-AAC sind etwa vergleichbar mit einem Mittelding zwischen 192 und 224 MP2 - und eben nicht mit 320 MP2.

Von "Preß-Sound" wurde da nichts berichtet - ich kann das auch komplett so bestätigen. Ein Receiver mit ordentlichem LC-AAC-Decoder ist klanglich bis auf Nuancen identisch zum alten Hörfunktransponder. Diese Nuancen betreffen Details, nicht grobe Fehler wie von Dir beschrieben.

Dass es offenbar Geräte gibt, die massiv Probleme haben, verschärft die Situation. Denn diese Geräte muss man ja formal zu den "untauglichen" Geräten zählen.
Georg
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Receiver: Humax HD/ UHD Receiver Wifi


  vom Fr. den 08.10.2021 um 22:10
# 180

Unglaublich das hier über dieses noch Thema diskutiert wird das Thema ist vom Tisch

findet damit euch ab

kauft euch neue Hardware oder lasst es .......aber labert hier nicht rum .....